Designjet der aktuellen T-Serie: jetzt wird’s bunt

Die Designjets der Serien T 9x0/15x0/25x0 und 3500 gehören zu den aktuellen HP-Großformatdruckern für den technischen Markt. Häufig wird 80-90 Gramm Papier genutzt, da die vorwiegende technische Anwendung eben immer noch die Linienzeichnung aus der CAD-Anwendung ist. Aber irgendwann kommt der Tag, wo jemand die großartige Idee hat, für interne Zwecke ein Plakat oder Poster auf dem Gerät zu drucken. Sei es ein im Internet gefundenes Bild, die selbstgestaltete Fotocollage oder das im Grafikprogramm selbst entworfene Kunstwerk. Am besten mit viel und großflächig verteilter Farbe. Und genau dann kann es passieren, dass der Designjet statt des Posters einen Papierstau produziert. Warum wird deutlich, wenn man das Papier gleich nach dem Papierstau genauer betrachtet: der großflächige Farbauftrag führt durch die höhere Feuchtigkeit bei leichteren Papiersorten zu Wellenbildung und Aufpolsterungen, die dann ab einer bestimmten Höhe mit dem Druckkopfwagen kollidieren und so den Papierstau auslösen. Eine erste schnelle Lösung? Ein spezielles Medienprofil namens „Retail Plain Paper“. Bei Geräten mit aktueller Firmware i.d.R. bereits vorhanden, lässt es sich bei älteren Geräten problemlos nachrüsten. Man findet es im HP-Downloadbereich Ihres Gerätes neben Treibern usw. im Menüpunkt ICC/Paper Presets. Nachdem man das geladen hat, lässt es sich beim Einlegen des Papiers als Papiersorte „Retail Plain Paper“ auswählen. Dieses Medienprofil ist als Kompromiss für den Grafik-/Posterdruck auf Normalpapier gedacht, indem weniger Tinte eingesetzt und die Trocknungszeit verlängert wird. Damit lassen sich dann zwar immer noch keine Filmplakate in High-End-Qualität ausgeben, einem gelegentlichen Posterdruck auf einfachem Papier einem T-Serie-Modell steht damit aber nichts mehr im Wege. Und wenn man bei der Gelegenheit gleich noch das Firmwareupdate auf die aktuelle Version durchgeführt hat (oder dies von unseren Technikern hat machen lassen), kann man sogar durchgängig großvolumige 300ml-Farbpatronen in allen Geräten dieser Serie einsetzen.

Groß oder schnell


Das Problem, die richtige Festplatte zu finden und sie richtig anzuschließen.

Eine in IT-Zeiträumen gemessene Ewigkeit ging es bei Desktop-Festplatten sehr übersichtlich zu. Alles war SATA, alles drehte sich, lediglich bei Notebooks musste man aufpassen, keine zu große Platte zu erwischen, die nicht ins Gehäuse passt.
Seit ein paar Monaten ist alles anders und nichts mehr einfach. Ja, die „guten alten“ Festplatten gibt es noch, diese entwickeln sich nach wie vor in erster Linie aber in Richtung Kapazität. Gerade wurden die ersten Modelle mit sagenhaften 16TB angekündigt.
Aber erstmal braucht man ja etwas, um sein Betriebssystem zu starten und vielleicht noch das eine oder andere Programm zu installieren. Da ist man mit 120, 250 oder 500GB schon versorgt. In dieser Größenklasse kommen mehr und mehr sogenannte M.2-Module zum Einsatz und die gute alte SATA-Schnittstelle wird zum Flaschenhals. Denn während eine rotierende Festplatte üblicherweise zwischen 100 und 180MB/s und SATA-SSDs bis zu knapp 600MB/s liefern können, bieten aktuelle M.2-Module mal eben das 20fache! Fast 3000MB/s zeigte uns das Benchmarkprogramm kürzlich in einem Test an. Die „Schwuppdizität“ eines so ausgestatteten PCs ist einfach atemberaubend. Aber einen Haken hat die Geschichte: Denn M.2 ist nicht gleich M.2.

Speed

 

Sowohl bei den Modulen selbst als auch bei den Schnittstellen können Hersteller Einsparungen vornehmen, um einen günstigeren Preis zu realisieren. Das ist sicher berechtigt, schließlich fährt auch nicht jeder Ferrari, aber insbesondere beim Um-und Aufrüsten lauern Fallstricke, deren man sich bewusst sein sollte. So gibt es auch bei M.2-Modulen die Möglichkeit, die Datenübertragung im SATA-Modus laufen zu lassen. Das begrenzt aber den Durchfluss auf die maximale SATA-Geschwindigkeit von 600MB/s. Moderner ist die Datenübertragung via PCI-Express. Preiswerte Chipsätze stellen dafür 2 Kanäle, sogenannte Lanes im PCIe 2.0-Standard bereit. Marketingstrategen haben sich dafür die schöne Bezeichnung M.2 10G ausgedacht, da die Schnittstelle nominal 10Gbit/s leisten kann, was einer Datenübertragung von ca. 800MB/s entspricht. Etwas mehr als SATA, aber noch nicht wirklich beeindruckend.
Auf höherwertigen Mainboards wie z.B. in den Celsius W550 stellt der Chipsatz 4 PCIe 2.0 Lanes bereit und ermöglicht so eine Verdopplung dieser Bandbreite. Und der jüngste Sproß der Entwicklung sind PCIe 3.0 Lanes, die pro Kanal nicht mehr nur 5 sondern 8Gbit/s übertragen können, was Übertragungsraten von über 3000MB/s ermöglichen würde. Davon sind die derzeit verfügbaren Module noch etwas entfernt, aber bei der Rasanz, die diese Entwicklung in den letzten Monaten vorgelegt hat, wird das sicher nicht mehr so lange dauern.

Probleme beim Drucken von PDF-Dateien

Es sind vereinzelt nach einem Upgrade des Adobe Acrobat Reader Probleme beim Drucken von PDFs aufgetaucht. Diese Schwierigkeiten scheinen nicht nur bei Großformatdruckern von HP aufzutauchen, sondern auch bei Druckern anderer Hersteller. Die Entwickler bei HP INC. arbeiten bereits eng mit Adobe, um die Fehlerquelle zu identifizieren und zu beseitigen. Einen Zeitpunkt für eine Lösung können wir derzeit nicht nennen. HP und Adobe sind seit vielen Jahren erfolgreiche Partner; wir gehen davon aus, dass eine Lösung gefunden wird – und die Suche danach aufgrund der langjährigen Partnerschaft für HP Drucker mit Priorität behandelt wird.

Als Alternative können wir Ihnen die von HP zu Ihrem Druckermodell angebotenen Programme  „Instant Printing“ bzw. „Designjet Click“ empfehlen. Sie finden die Software unter unseren Utilities-Supportseiten oder auf der HP -Seite Ihres Designjet-Modells unter http://support.hp.com/de-de.

Plotter Treiber

Die Qual der Wahl

Immer wieder erreichen uns Fragen von Kunden, welchen der von HP für ihren Designjet angebotenen Treiber sie denn nun installieren sollen. Und wie so oft lautet die Antwort: es kommt darauf an. Deshalb hier eine kurze Übersicht der verschiedenen Treibertypen und ihres jeweiligen Einsatzgebietes:

  1. Rastertreiber, manchmal als „RTL-Treiber“ bezeichnet: dies ist ein HPGL-Treiber, der die Druckdaten als Bilddaten zum Drucker sendet. Die Verarbeitung der Daten erfolgt dabei auf dem PC. Das geht auf modernen PCs relativ schnell und man läuft nicht Gefahr, zu wenig Speicher im Drucker zu haben. Nachteil: der Druckjob wird auf dem PC bereits relativ groß, bevor er übers Netzwerk zum Drucker geschickt wird, es müssen also größere Datenmengen transportiert werden. In einzelnen Bereichen kann es zu geringerer Genauigkeit z.B. bei feinen Linienelementen kommen.
  2. HPGL2-Treiber: mit diesem Treiber werden die Druckdaten im Vektorformat zum Drucker geschickt und erst dort aufbereitet. Das spart Verarbeitungsleistung und Netzwerk-Bandbreite auf dem PC des Bearbeiters, die Aufbereitung des Druckauftrags dauert jedoch je nach Komplexität der Zeichnung und Plottermodell etwas länger.
  3. Rastertreiber für ModernApps (nur Windows 8 bzw. 10): dieser Treiber ist primär für die Nutzung im Zusammenhang mit der Kacheloberfläche neuerer Microsoft-Betriebssysteme gedacht und hat eine entsprechend angepasste Bedieneroberfläche. Einige sonst übliche Einstellmöglichkeiten wie z.B. Economode, Max. Details oder benutzerdefinierte Formate stehen jedoch nicht zur Verfügung
  4. Universal Printer Driver (UPD): Fast alle HP Designjet-Drucker arbeiten intern mit der gleichen Druckersprache. Deshalb hat ein seit längerer Zeit schon bei den HP Laserjets verbreitetes Modell seinen Weg zu den Designjets gefunden. Der universelle Druckertreiber bekommt lediglich mitgeteilt, um welches Modell er sich kümmern soll und richtet sich selbstständig darauf ein, die jeweils dazu passenden Features und Dialogfelder wie z.B. zur Druckqualität , Papierformate, Papierquelle(n) usw. anzuzeigen. Wer mehrere Designjets einsetzt, weiß es zu schätzen, sich nicht jedes Mal um „den richtigen“ Treiber kümmern zu müssen.

Meist wird neben dem eigentlichen Treiber noch ein in der Regel recht umfangreiches Paket namens „Full Feature Solution Installer“ oder „Produktinstallationssoftware“ angeboten. Dieses beinhaltet neben dem Netzwerk-Installationsassistenten und dem Treiber noch zusätzliche Software wie das HP Designjet Utility und ist eine komfortable Möglichkeit für Endanwender, ihren Designjet assistentengeführt in Betrieb zu nehmen.

Neue HP Plotter-Serie Txx30

Neue Funktionen für ältere Modelle

HP hat einige Modelle seiner aktuellen T-Serie aktualisiert. T930, T1530 und T2530 lösen die Vorgänger ab und bringen einige Neuerungen und Verbesserungen mit. Mehr Speicher sorgt für eine effizientere und schnellere Verarbeitung von Druckjobs und mehr Platz in der Warteschlange.

Aber das Beste: Dank der für diese Designjets entwickelten Firmware (aktuell MRY_04_04_00.4), die auch auf den Vorgängermodellen T920, T1500 und T2500 installiert werden kann, kommen neue Features wie der auf 3mm verkleinerte Rand, die neue Scan to Email-Funktionalität des T25X0 und die Möglichkeit, kostengünstige 300ml-Tanks zu verwenden auch zu Geräten, die bei vielen Kunden aktuell bereits im Einsatz sind.

HP Designjet Z5400PS: neuer Treiber

Die neue Treiberversion 61.136.1714.100 bietet folgende Verbesserungen: Jobs mit mehreren Kopien und sortieren „ein“ konnten bisher einen Systemfehler 61:01 erzeugen. Dies wurde nun behoben. Zudem werden jetzt alle „Custom Paper Types“ im Treiber angezeigt, und der komplette Installer liefert alle ICC Profile zu den in der Firmware CH_03_00_00.1 enthaltenen Medien.

HP Designjet T2300: Scannen zum Mac

Seit Mac OS 10.7 funktioniert das Scannen zum Mac nicht mehr. Die Ursache dafür scheint zu sein, dass Apple die SMB Service Implementation geändert hat. Unsere Empfehlung ist, eine 3rd Party Software wie SMBUp zu nutzen.

HP Designjet SD Pro Scanner

Laut HP-Ingenieuren hat der Scanner nicht die Limitation, die die CIS-Scanner in den MFP-Geräten haben können. Hauptsächlich geht es hier darum, dass horizontale Linien beim Scannen auf den ersten und letzten 10 cm einen Versatz haben können.

HP Designjet T920/T1500/T2500: Neue Firmware

Es gibt eine neue Firmware für die HP DesignJet T920, T1500 und T2500 (Version MRY03_02_00.4) mit folgender Verbesserung bzw. Fehlerbehebung: Verbessertes Verhalten bei der Erstinbetriebnahmen; speziell in Bezug auf die Inbetriebnahme des Druckkopfes. Weiterhin soll das Problem mit dem weißen Display beim Aufwachen aus dem Sleep Modus behoben sein.